Patrick Schlüsselburg, Jahrgang ´68, gelernter Wildtierpfleger, Kursleiter für Taijiquan (Chen-Stil), qualifizierter Taubblindenassistent und Fachkraft für berufliche und soziale Integration von Jugendlichen, langjähriger Mitarbeiter auf archäologischen Ausgrabungen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Seit einigen Jahren freiberuflich erlebnispädagogisch mit Kindern in der Natur und in der Jugendhilfe mit Einzelbetreuungen unterwegs.
Im Sommer 2025 ging ich auf eine 12-tägige Visionssuche (davon 4 Tage und Nächte Solozeit), geleitet von Holger Heiten & Ursula Wältring vom Eschwege Institut. Seit April/Mai 2026 befinde ich mich dort in der Ausbildung zum Initiatischen Prozessbegleiter®.

Zeit meines Lebens lernte und lerne ich:
wilden Tieren hautnah zu begegnen und dabei die Menschen zu verstehen, mit Händen und mit Klängen zu reden, Täler zu durchschreiten und neu anzufangen, Vergangenes ausfindig zu machen und dass die Gegenwart nicht von Dauer ist, allein zu sein, aber auch Gesellschaft zu schätzen, dem Nebel zu danken und die Sonne zu geniessen, dass wie ein Krieger zu leben nicht Kriegführen bedeutet, dass Wunden zu Gaben werden können, dass man Freunde hat nicht „wegen“ sondern „trotz“, dass nicht alles was Gold ist glänzt. Und noch unzähliges mehr!
„Seit mindestens über 50 Jahren fordern uns indigene Stammesführer und Medizinmänner auf, unsere eigenen Wurzeln, unsere eigene Spiritualität wieder zu entdecken. Alles was wir dafür tun müssen ist, und da sind diese Menschen sich einig, wieder hinaus in die Natur zu gehen und uns mit ihr, mit dem Land auf dem wir leben, zu verbinden.
Diesen Aufruf verspüre ich schon seit über 40 Jahren und versuche seit dem ihm zu folgen. Eine 800 – 1400 Jahre dicke Schicht Christianisierung (je nachdem wo wir uns in Mittel- und Nordeuropa befinden), die Zeit der sogenannten Aufklärung und nicht zuletzt die Vereinahmung und der Mißbrauch seitens neuzeitlicher politischer Weltbilder erschweren diese Suche ungemein. Aber sie machen sie nicht unmöglich. Alles was ich hier anbiete, ist dieser langen Suche zu verdanken.“
Was mir sehr wichtig ist …
- Ich bin kein in irgendwelche Geheimnisse eingeweihter Priester/Druide/Gode/Schamane von irgendwas, oder im Besitz „jahrtausender“ alter Überlieferungen. Alles was ich hier ausbreite sind die typisch menschlichen Versuche, Muster und Sinnhaftes in diesem wundervollen, scheinbaren Durcheinander aufzudecken, welches wir meistens mit Natur bezeichnen.
- „The map is not the territory.“ Oder auf deutsch: „Die Landkarte ist nicht das Land.“ – Alfred Korzybski. Das, was ich darlege (oder irgendjemand anderes), ist keine Wahrheit. Es sind immer nur Landkarten, Versuche die große Wirklichkeit darzustellen. Nicht mehr und nicht weniger. Auch hierzu mehr im Buch „Von Monden und Runen“, vorgestellt hier.

